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Lohnunternehmen-Technik Vollernter
 
   

Historie Lohnunternehmen „H . & W. Krapp GbR“

Inhaltsverzeichniss:

1983 - Der Beginn einer neuen Ära: Vecture-Traubenerntemaschine ‚Mini 3’

1989 - Die Technik setzt sich durch

1993 - Der Betrieb vergrößert sich

1996 - Nochmals expandiert das Unternehmen

2000 - Moderne Automatisierungstechnik nimmt Einzug

2002 - Optimierung der Lesetechnik

2006 - Technische Innovation
 
            Historie der Fahrer

 

1983

Der Beginn einer neuen Ära: Vecture-Traubenerntemaschine ‚Mini 3’

 

Herr Wolfgang Krapp gründete mit 25 Jahren sehr früh den Betrieb „H .& W. Krapp GbR“, der zur damaligen Zeit ein hohes Risiko darstellte. Nur drei Jahre zuvor etablierte Fa. Scharfenberger den Vertrieb der neuartigen Erntemaschinen der Konkurrenzfirma Braud in Deutschland. 1982 wurden erstmals an der Weinbauschule in Neustadt/Weinstrasse die neuartigen Geräte vorgeführt. Die weinbauliche Infrastruktur war damals keineswegs dafür geeignet, mit ca. 3,5t schweren, 2,4m breiten und 2,5m hohen mechanischen „Erntehelfern“ durch die Gemarkung zu fahren. Diese abenteuerliche Zeit war, neben dem Unwollen alteingesessener Winzerbetriebe die den menschlichen Erntehelfer bevorzugten, geprägt von den Herausforderungen für den Fahrer bei der Maschinenlese im Weinberg. Die dreirädrige Antriebstechnik der „Vectur France Mini 3“ war im Vergleich zur heutigen Technik unausgereift, aber der kleine Wenderadius von 2,8m bot Vorteile. Herr Krapp war bis dahin einziger Fahrer und reinigte zudem die Maschine nach den Strapazen des Lesetages selbst. Der wachsende Kundenstamm erstreckte sich auf ca. 25 Winzer.

Vectur France Mini 3

 

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1989

Die Technik setzt sich durch:

 

Mit dem vierrädrigem Antrieb ließen sich nun Rebflächen besser und mit weitaus weniger großen Risiko befahren. Auch die neue, bis dahin nicht vorhandene Kabine, stellte für den Fahrer einen großen Luxus dar. Bis dahin frierte der Maschinenführer in den frühen Morgenstunden und schwitzte zur Mittagszeit in der Sonne des Herbstes. Eine wichtige Errungenschaft waren die doppelt aufgehängten Schläger der Braud 2720. Somit wurde das Lesegut nicht mehr von der Rebe geschlagen, sondern wesentlich sanfter vom Stock gerüttelt. Wie auch schon seit Gründung des Unternehmens wurde auf Zeit geerntet. Ein langjähriger Freund der Familie Krapp, Herr Eugen Schumann, unterstützte seit 1989 Wolfgang als zweiten Fahrer. Der Kundenstamm wuchs inzwischen auf ca. 60 Kunden.

Schon früh nahm die mobile Kommunikation Einzug bei der Arbeit mit den Vollerntern- der Fahrer übernahm somit die direkte Kommunikatin mit dem Winzer, um z.B. spontane Verzögerungen im Fahrplan zu besprechen.

 

 
     

Hr. Schumann bei der Arbeit

 

Wolfgang, Marc und Eugen Schumann in jungen Jahren

 

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1993

Der Betrieb vergrößert sich:

 

  Zweite Braud-
Traubenerntemaschine ‚2720’

Der Betrieb vergrößerte sich gemäß seinem Kundenstamm und passte sich der immer größeren Akzeptanz der umliegenden Betriebe an. Damit konnte ein einziger Vollernter die Kundschaft nicht mehr länger alleine bedienen. Deswegen wurde die weiter entwickelte Version der Braud 2720 angeschafft. Diese verfügte über mehr Elektronik hinsichtlich der digitalen Anzeige der Instrumente von z.B. Fahrgeschwindigkeit oder Schlagzahl und einem Hektarzähler.

 

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1996

Nochmals expandiert das Unternehmen:

 

 

ERO- Traubenvollernter ‚SF190’

  Maschinenpark 1996

 

 

 

1996 nahm erstmals ein Traubenvollernter aus dem Haus „ERO – Gerätebau GmbH“ im Unternehmen Einzug. Der klare Vorteil dieser seit 1882 auf dem Markt befindlichen Maschine war die seitliche Entleerung des Traubenbehälters. Somit konnte der Fahrer ohne zusätzliche Hilfe das Lesegut entleeren. Was vorher von mehreren Dutzend Erntehelfern bewältigt wurde, konnt ab nun eine einzige Person erledigen. Mit den nun drei 100 prozentig einsatzbereiten Traubenvollerntern waren über die Traubenlese vier Fahrer im Hause Krapp beschäftigt. Die Reinigung, die pro Maschine über zwei Stunde beträgt, wurde damals von zwei Helfern erledigt. Auch die Auftragsaufnahme und vor allem die Einsatzplanung wurde zum wesentlichen Bestandteil der Tagesarbeit, welches von Frau Lilli Krapp erledigt wird.

 

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2000

Moderne Automatisierungstechnik nimmt Einzug:

 

 

 

 

Im Jahr 2000 wurde die zuletzt erworbene Braud ‚2720’ verkauft. Firma „Scharfenberger GmbH & Co. KG Maschinenbau“ nahm die 7 Jahre alte Maschine in Zahlung und vertrieb das aktuelle Modell Braud ‚SB 60’ an Herrn Krapp. Dieser Vollernter wies deutliche Verbesserungen in der schonenden Lese der Trauben auf und auch die Reinigung des Lesegutes von Blättern und Holz war enorm gesteigert. Nun musste der Maschinenführer auf keinerlei Luxus mehr verzichten und konnte auf ergonomisch angepasste Bedienelemente und eine klimatisierte Kabine verfügen.

 

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2002

Optimierung der Lesetechnik:

 

 

 

ERO- Traubenvollernter
‚Grapeliner’ mit Entrapper

 

Der ERO - Traubenvollernter SF 200 ist ein selbstfahrender Traubenvollernter aus deutscher Produktion und wird höchsten Ansprüchen gerecht. Mit seinen 181 PS - eine der leistungsstärksten Motoren von DEUTZ – scheppt sich der 7300kg schwere Vollernter von ERO jede Steigung hoch, der Wenderadius von 4,20 m überzeugt in flurbereinigten Weinbergen genauso wie in Leistadt. Die Reguläre Erntehöhe kann von 2,05 m auf 2,80 m ausgefahren werden und mit einem Fassungsvermögen bis zu 2800l Trauben lässt sich auch die längste Zeile ernten.

 

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2006

Technische Innovation:

 

 

Braud-Traubenerntemaschine
‚VL 640 S’:

Was vor 25 Jahren zu beginn der maschinellen Traubenlese begründet wurde, findet in der VL- Serie von Braud seine momentane technische Perfektion. Mit mehreren Auszeichnungen beweist sich New Holland neu –folgende Modernisierungen werden ab September 2006 im Unternehmen W. u. H. Krapp Einzug finden:

Neues Bechersystem, neue Förderbänder, elektrische Schüttelstabverstellung, neue Motoren, neuer hydrostatischer Fahrantrieb mit Anti- Schlupf- System und eine neu konzipierte Kabine.

 

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Historie der Fahrer

 

1989

Eugen Schumann

1989

Otmar Weiner

1994

Rüdiger Fickeisen

1995

Marc Schumann

1996

Jürgen Wegner

2000

Marc Obenauer

2003

Martin Freund

2003

Ulli Kost

2005

Matthias Lukas

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